Web Design

Ich Klaus Künneth, geb. 1963 und meine Motoren....

Nach Jahrzehnte langem bauen von verschiedenen RC-Modellen (Ferngesteuerte Flug- und andere Modelle) hatte ich 2006 das Bedürfnis, einmal etwas anderes zu machen. Da ich aber schon immer vom Modellbau begeistert war, kam natürlich nur etwas in Frage, das damit zu tun hatte. 

Ich kaufte mir einen Stirlingmotorbausatz bei e-bay, den ich zwar bauen konnte und der auch lief, aber mit dessen Qualität und dem “billigem” Aussehen ich einfach nicht zufrieden war. Also musste eine Drehbank her, mit der ich kleinere Motoren selbst entwerfen und bauen konnte. Nach ein paar Wochen kaufte ich mir auch noch eine Fräsmaschine. So konnte ich alles, was an Teilen benötigt wurde, selbst herstellen. 

Zwei Jahre lang beschäftigte ich mich mit allem, was irgendwie mit Stirlingmotoren zu tun hatte. Mehrere Motoren wurden selbst konstruiert und gebaut. Dann kam ich auf den Gedanken, einen Motor für jedermann zu konstruieren und soweit vorzufertigen, daß man dazu keine Drehbank oder Fräsmaschine braucht und auch alle anderen Teile, die schwer mit “normalem” Werkzeug herzustellen sind, soweit vorzufertigen daß es eben jeder schaffen kann.

Mein Ziel war es, einen Motor zu konstruieren, der:

1. Edel aussieht

2. Schnell und unproblematisch an- und weiterläuft

3. Auch von einem Laien ohne besondere Werkzeuge gebaut, und  bedient werden kann.

4. Technisch möglichst einfach aber funktionell ist.

5. Bezahlbar ist.

Also baute ich einen neuen Motor, bei dem es jetzt auch für mich darauf ankam möglichst viele Teile zu verwenden, die man kaufen kann, oder eben einfach herzustellen sind und trotzdem lange Lebensdauer versprechen, was sehr oft gar nicht so einfach war, da ich mir bis jetzt ja alle Teile einfach selbst herstellen konnte, ohne auf die Arbeitszeit bzw. Herstellungskosten achten zu müssen.

Nach ca. einer Woche war mein erster Prototyp fertig. Technisch war er OK. Optisch gefiel er mir noch nicht so recht und Bautechnisch war er eine Katastrophe, da der Bauaufwand immer noch viel zu groß und kompliziert war (besonders für einen Laien der noch nie so etwas gebaut hat). Viele der Bauteile waren außerdem schwer herzustellen oder zu teuer.

Was jetzt fehlte, waren neue Ideen.

Nach unzähligen schlaflosen Nächten hatte ich ein neues Konzept für den Zusammenbau. Der zweite Prototyp wurde hergestellt. Einige Teile wurden so verändert, daß sie als Bohrschablonen für andere Teile verwendet werden konnten. Der Motor konnte jetzt verhältnismässig leicht gebaut werden. Fast alle Bohrungen konnten mit anderen, vorhandenen Bauteilen als vorläufige Schablonen gebohrt werden. (verschiede Bauteile können so vorläufig zusammengesteckt werden, daß die meisten Bohrungen eigentlich nicht falsch gebohrt werden können, da sie nicht vermessen werden müssen, wie bei allen anderen, mir bekannten Bausätzen dieser Art)

Der dritte Prototyp folgte. Er wurde jetzt nicht nur funktionell perfekt, sonder auch optisch perfekt gebaut.

Langlauftests folgten und eine Baubeschreibung wurde erstellt. Weitere Motoren und Boxermotor wurden gebaut und fotografiert, Internetseite erstellt, Teile vermessen und Pläne erstellt für die Serienfertigung.

Nach geschätzten 1000 Arbeitsstunden ( ca. 9 Monate später) war alles fertig.

Jetzt bin ich schon ein bisschen stolz auf meine Entwicklung und freu mich auch immer, wenn ich eine positive Resonanz von meinen Kunden bekomme.

Wer jetzt Interesse oder noch Fragen hat (auch allgemeine Fragen zum Thema Stirlingmotor) kann mich gerne anrufen oder eine e-mail schreiben. Ich helfe, wo ich kann.

Tel.: 09241/2080  e-mail: info@kk-stirlingmotor.de

 

[Stirlingmotor Start] [Stirlingmotoren] [Ersatzteile-Werkzeug] [Bestellung-Versand] [Entwicklung] [Links] [AGB] [Impressum]

[Stirlingmotor Start] [Stirlingmotoren] [Ersatzteile-Werkzeug] [Bestellung-Versand] [Entwicklung] [Links] [AGB] [Impressum]